Studenten – Karriere und Jobsuche: Trends für 2020

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Studenten – Karriere und Jobsuche: Trends für 2020
Vorbei sind die Zeiten, in denen ein Studentenjob lediglich dazu diente, die leere Kasse während der Studienzeit zu füllen. Immer mehr Studenten engagieren sich bereits während des Studiums in ihrem gewünschten Berufsfeld und verdienen gleichzeitig Geld. Aber wie soll das funktionieren? Gibt es Branchen, in denen dies besser oder schlechter funktioniert? Und wie landen Studenten den Traumjob, der auf lange Sicht die Karriere fördert?

Studentenjobs unterliegen ebenso jährlich wechselnden Trends wie der klassische Arbeitsalltag. Wo in der Vergangenheit noch die Bar um die Ecke die erste Anlaufstelle für einen Studentenjob war, machen wir uns heute an Smartphone und PC auf die Jobsuche. Eine passende Beschäftigung sollte dabei nicht nur in den Semesterferien eine gute Einkommensquelle sein. Im Idealfall lassen sich die Stunden nach Bedarf anpassen. Wie also bekommt man einen passenden Studentenjob mit Zukunft?


Jobsuche für Studenten – Was ist zu beachten?


Studenten, die bis zu 450 Euro im Monat verdienen und weniger als 20 Stunden in der Woche arbeiten, können über die Familienversicherung krankenversichert sein. Dies gilt auch für Personen, die mehr als einen Minijob haben oder Bafög beziehen. Die konkreten Vorgaben ändern sich mit dem Zeitraum der Beschäftigung, zum Beispiel während der Semesterferien. Studenten, die innerhalb der genannten Vorgaben arbeiten und Einkommen erzielen, sind nicht sozialversicherungspflichtig und zahlen keine Rentenversicherung, Lohnsteuer oder andere Abgaben.

Wer während des Studiums in Deutschland mehr Stunden arbeiten möchte oder einen höheren Verdienst hat, wird voll versicherungspflichtig und muss die Sozialabgaben leisten.
Unabhängig davon, welche Art von Job es sein soll – es gibt eine Reihe von klaren Trends, die für jobsuchende Studenten in 2020 besonders interessant sind:


1. Bewerbung on the go – online bewerben


Die meisten Studenten reichen Bewerbungen ganz bequem online ein. Es gibt eine Vielzahl von Portalen, die spezielle Jobangebote für Studenten führen. Häufig ist es ausreichend, einmalig ein individuelles Profil anzulegen, um dann per Knopfdruck Bewerbungen zu senden. Hier handelt es sich oft um klassische Studentenjobs: von der Supermarkthilfe bis zum Tellerwäscher.


2. Online arbeiten
 

Nicht nur die Bewerbung, auch die Arbeit selber findet immer häufiger virtuell statt. Rechercheaufgaben, das Erstellen von Online-Inhalten oder die Pflege von Online-Shops wird nicht selten durch Studenten übernommen. Ein klarer Vorteil ist die freie Zeiteinteilung – viele Arbeitsplattformen stehen 24/7 bereit.


3. Freelance Jobs sind zunehmend im Angebot


Das wachsende Angebot für Online-Jobs bietet Studenten auch die Möglichkeit, sich individuelle Projekte zu suchen. In diesem Fall hat man keine einzelnen Arbeitgeber, sondern sucht sich über diverse Crowdwork-Plattformen immer wieder neue Aufgaben. Auch hier sollte darauf geachtet werden, das monatliche Höchsteinkommen für Studenten nicht zu überschreiten, um weiterhin von der Sozialversicherungspflicht befreit zu sein.


4. Semesterferienjobs mit Zukunft


Irgendein Job bei irgendeiner Firma? Werkstudenten wissen längst, dass der richtige Job in den Semesterferien nicht nur gutes Geld in die Kasse bringt, sondern auch nach dem Studium Türen öffnen kann. Viele Firmen bieten spezielle Programme für Studenten mit brachenrelevanten Studiengängen. Sie können so bereits während des Studiums herausfinden, in welchen Bereich sie sich zum Beispiel spezialisieren möchten. Gleichzeitig haben die Firmen die Möglichkeit, potenzielle Angestellte unter den Werkstudenten zu finden.

Info: Je höher der Studienabschluss, umso häufiger finanzieren sich die Studenten komplett aus eigener Tasche. Bachelor-Studenten an Universitäten finanzieren sich zu rund 30 % komplett alleine. Bei den Master-Studenten hingegen sind es bis zu 45 %, die keine finanzielle Hilfe bekommen. Studenten der Medizin und des Rechtswesens werden häufiger von den Eltern finanziert als etwa Studenten aus sozialwissenschaftlichen Studiengängen.


5. Der Rubel rollt 


Ob Studenten im ganzen Jahr arbeiten oder nur während der Semesterferien – der durchschnittliche Stundenlohn ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Aktuell kann man hier mit rund 15 Euro in der Stunde rechnen. Es gibt aber auch zunehmend Positionen, die weitaus mehr einbringen. Ein Student, der zum Beispiel im Bereich der Softwareprogrammierung arbeiten kann, verdient zum Teil bis zu 30 Euro in der Stunde. Die hoch bezahlten Studentenjobs sind nicht selten der Einstieg in die Branche und dienen als erstklassige Karrieresprungbretter.


Jobsuche als Student – Fazit


Um einen guten Job während des Studiums zu finden, ist es unumgänglich, Online-Portale für die Jobsuche zu nutzen. Je besser das eigene Profil ausgearbeitet ist, umso höher die Chancen, den besten Job zu sichern. Bei der Jobsuche immer das Gehalt und die Arbeitsstunden im Auge haben – zumindest dann, wenn man weiterhin über die Familienversicherung abgesichert sein möchte. Gute Positionen können aber auch über eigenen Versicherungen gedeckt sein – hier ist die Frage, ob der Job dann nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt; das Studium sollte immer im Vordergrund stehen.

Weiterhin begehrt sind zeitlich begrenzte Jobs für die Semesterferien. Diese bringen oft in kurzer Zeit ausreichend Geld ein, um während des Semesters Zeit für Klausuren und Co. zu haben.