Diese Spartipps solltest du wissen, um durch das Studium durchzukommen

Geben wir es zu. Ein Studium kann manchmal ganz schön in den Geldbeutel gehen. Als Student lebst du oftmals von den Leistungen des BAföG oder du bekommst jeden Monat einen Studienkredit auf dein Bankkonto. Beide Varianten helfen dir gut durch dein Studium durchzukommen, mache aber nicht reich. Dazu kommt leider noch, dass du Kosten für Miete, Strom und Wasser, Bücher, Essen und Getränke decken musst. Du siehst also, es ist wirklich viel. In diesem Artikel findest du effektive Spartipps für Studenten.

Ein Studium kostet viel Geld. Natürlich kannst du während deines Studiums noch arbeiten gehen, aber die wenigsten schaffen das im Zuge des Turbo-Studiums von heute. Was bleibt also übrig? Ein straffer Studienplan ermöglicht es einem gar nicht oder nur kaum arbeiten zu gehen. Das Studium ist ja schon anstrengend genug, und es ist gar nicht so verkehrt zu sparen. Du solltest auf jeden Fall in der Lage sein deine Finanzen im Griff zu behalten. Halten wir mal fest, dass es für Studenten viele Trostpflaster für die schwierige Finanzierung des Studiums gibt. Hier sind die wichtigsten Tipps zum Sparen, damit du davon profitieren kannst.

Behalte den Überblick über deine Ausgaben

Als Student solltest du versuchen stets den Überblick über deine Ausgaben zu bewahren. Das Studium ist schon umfassend genug. Der Kopf ist ständig mit Büchern, Vorlesungen, Übungen oder Lernstoff beschäftigt. Es bleibt wohl kaum noch Zeit sich zu merken, welche Ausgaben man tätigt und wie nun die Studentenkasse ist. Was aber hilft, ist ein Haushaltsbuch mit allen monatlichen Ausgaben anzulegen. In diesem Büchlein solltest du alle Ausgaben eintragen, auch private Sünden. Diesen Ausgaben stellst du gegenüber sämtliche Einnahmen, egal ob Kindergeld oder Nebenjob.
Bei einigen wird es sicherlich ein böses Erwachen geben. Bezahle niemals mit deiner EC-Karte, es ist praktisch, kann aber den puren Geldsuizid darstellen. Mit einer EC-Karte wirst du daher mehr Geld ausgeben. Das Bargeld ist besser.

Konto für junge Menschen

Wenn du noch kein Bankkonto hast, solltest du dich eines anschaffen.  In der Regel bekommen Studenten ein kostenloses Girokonto mit dem du alles machen kannst, was du im Alltag brauchst. Zu jedem kostenlosen Girokonto gehört eine EC-Karte. Sie wird deinen Alltag ungemein erleichtern. Bei manchen Konten gibt es eine Kreditkarte, die für einen Studenten aber nicht unbedingt erforderlich ist, aber nützlich für Käufe im Netz ist.
Sei aber vorsichtig! Denn eine Kreditkarte verleitet dazu deine Ausgaben zu erhöhen. Mit einer Kreditkarte wird man oftmals dazu verführt mehr Geld auszugeben als eigentlich notwendig ist. Und gerade als Student hat man ja nicht immer das notwendige Geld. Weiterhin eignet sich eine Kreditkarte höchstens um Studiengebühren zu begleichen oder finanziell schwache Zeiten zu überbrücken.
Spartipps

Krankenversicherung

Wenn du als Student dein eigenes Geld verdienst, kann es sein, dass die Familienversicherung dich nicht mehr decken wird. Bei einem Nebenjob auf 400 Euro Basis ist alles unproblematisch. Verdienst du im Studium mehr, wirst du in die Situation kommen eine eigene Krankenversicherung abzuschließen. Dabei richtet sich die Höhe der gesetzlichen Versicherung nach deinem Verdienst. Du solltest daher nur wechseln, wenn du ein langfristiges und sicheres Einkommen hast.
Es kann für dich als Student sinnvoll sein, eine private Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. Diese wird nur einen Bruchteil einer gesetzlichen Versicherung kosten und einen wesentlich besseren Leistungsumfang gewährleisten. Du solltest aber darauf achten, ob du nach deinem Studium privat versichert sein möchtest oder ob du wieder in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln möchtest. Dabei gilt, erst wenn du dein Studium abgeschlossen hast oder zwangsexmatrikuliert wurdest, kannst du wieder zur gesetzlichen Krankenversicherung wechseln.

Nebenjob

Wenn du am Ende des Monats kaum noch Geld übrig hast, macht es Sinn über einen 400-Euro-Basis Job nachzudenken. Diese Jobs gibt es beispielsweise in Supermärkten und im Einzelhandel. Gerade dort werden Studenten gerne als Aushilfskräfte gesehen. Du solltest dich aber darüber bewusst sein, dass du mal abends unter der Woche oder auch mal das gesamte Wochenende arbeiten musst.

Weiterhin kannst du auch Nebenjobs von zuhause machen. Mit Online Jobs wirst du zwar nicht reich, es wird aber für das Studium reichen.

Gutscheinaktionen

Bestimmt kennst du Groupon.de. Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit diese kennen zu lernen. Du findest auf diesem Portal täglich Deals, es handelt sich hier um Rabattaktionen mit durchaus interessanten Angeboten. Du kannst Gutscheine für Restaurants oder für Reisen finden. Grundsätzlich gibt es kaum Beschränkungen, so findest du Aktionen für alles, was dein Herz begehrt. Die Preise sind zudem so kalkuliert, dass sie auch für Studenten geeignet sind, und das ohne Einbüßen der Qualität. Auf diese Weise kannst du gut sparen.

Beim Essen Sparen

Beim Sparen muss man nicht immer zu den Discountern gehen. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn du mal auf Lidl oder Aldi verzichtest und in einen Supermarkt gehst, der teurer ist. Grundsätzlich sind günstige Lebensmittel nicht schlecht, wenn sie billig sein dürfen. Zucker, Mehl und Gewürze kannst du beim Discounter kaufen. Diese Produkte sind im Grunde genommen identisch mit den Produkten eines teuren Supermarktes. Wenn du hier schon sparst, wirst du mehr Geld haben um qualitative Produkte aus einem normalen Supermarkt zu kaufen, die sehr gut schmecken. Das richtige Verhältnis hilft dir langfristig Geld zu sparen.

Hochschulsport statt Fitness-Studio

Genauso wie das Gehirn sollte der Körper auch trainiert werden. Regelmäßige Übung macht den Meister und die Figur macht einen guten Eindruck. Wenn man studiert, kann viel Stress entstehen, den man sich durch Sport abbauen sollte. Sicherlich kannst du in ein Fitness-Studio gehen und sich dort austoben. Allerdings bieten nur die wenigsten Fitness-Studios Vergünstigungen für Studenten an, und außerdem sind Fitness-Studios teuer.
Wie wäre es aber als Alternative mit dem Hochschulsport? Den Hochschulsport sollte man nicht unterschätzen, denn du kannst hier sparen. Häufig werden hier Kurse angeboten, die du in einem Fitness-Studio gar nicht finden. Das Sportangebot ist  in den meisten Fällen so groß, dass du nicht mal großartig nach deiner gewünschten Sportart suchen musst. Die Angebote sind für eingeschriebene Studenten oftmals kostenlos. Viele Hochschulen bieten ein Standardprogramm an, welches sich aus Mannschafts- und Einzelsportarten zusammensetzt. Neben klassischen Sportarten gibt es exotische Sportarten, von denen du noch nichts gewusst hast.

Ist der Hochschulsport nichts für dich? Dann kannst du am schwarzen Brett einen Zettel aufhängen und nach Leuten suchen, die du für eine Jogginggruppe oder Ähnliches brauchst.

Gebrauchte Gegenstände

Mit den gebrauchten Gegenständen ist das immer so eine Sache. Viele Menschen fühlen sich in der Kleidung nicht wohl, die schon von anderen Menschen getragen worden ist. Dennoch müssen gebrauchte Gegenstände nicht immer schlecht sein. Oftmals sind gebrauchte Gegenstände eine preiswerte und gute Alternative, beispielsweise verkaufen höhere Semester gebrauchte Bücher, die sie nicht mehr brauchen.
Wenn dein Studiengang vorschreibt eine Digitalkamera anzuschaffen, dann muss es für diesen Zweck nicht unbedingt eine neue sein. Diese kannst du auch gebraucht erwerben und somit sparen.

Wohnung

Möglicherweise ist deine Wohnsituation aktuell teurer als sie sein müsste. Wenn du deine eigene Wohnung hast, gibt es die Möglichkeit günstiger und genauso gut zu leben, wenn du studierst. Hast du einen festen Partner? Dann kannst du zusammenziehen und dich die Mietkosten teilen. Du kannst ein Zimmer für einen Kommilitonen anbieten und somit aus deiner Wohnung eine Wohngemeinschaft machen. Dadurch reduzierst du die Kosten erheblich und sparst ungemein. Du kannst aus deiner alten Wohnung ausziehen und in eine Wohngemeinschaft ziehen.

Grüner Strom

Als Student kannst du dich mal mit grünem Strom auseinandersetzen. Grüner Strom lohnt sich für Endverbraucher wie du. Mittlerweile gibt es Anbieter, die so günstig sind, dass sie selbst für Billiganbieter eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen. Du als Student kannst das natürlich voll ausnutzen. Du kannst gleich überprüfen, ob es einen Anbieter gibt, der günstiger als dein derzeitiger ist.

Sind Spartipps effektiv?

Wenn du kalkuliert hast, wie viel Geld du ausgeben musst, dann kannst du dich zwei oder drei Töpfe anlegen. In einem Topf kannst du Geld für bestimmte Zwecke zurücklegen. In den anderen Topf lege Geld für Studienmaterial, Bücher, Arbeitsmaterialien rein. Dann kannst du in einen dritten Topf Geld reinlegen. Er ist für kleine Belohnungen gedacht. Die Töpfe eignen sich hervorragend , um einen strukturierten Überblick über sein Geld zu wahren und gleichzeitig für Investitionen zu sparen.

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