Abbildungen in deiner wissenschaftlichen Arbeit richtig zitieren

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Junge Frau, Studentin, Arbeitstisch, Laptop
Inhaltsverzeichnis
  1. Abbildungen in deiner wissenschaftlichen Arbeit richtig zitieren
  2. Verwendung der Abbildungen in einer wissenschaftlichen Arbeit
  3. Abbildungen richtig zitieren
  4. Formale Anforderungen
  5. Abbildungs- oder Darstellungsverzeichnis in einer Hausarbeit, Bachelorarbeit und Masterarbeit
  6. Abbildungen zitieren: Tipps
  7. Fazit

Eingesetzte Zitate sind ein wichtiger Bestandteil einer wissenschaftlichen Arbeit. Sie dienen nicht nur der Ehrung und Kritik von Autoren bereits verfasster Arbeiten, sondern auch der Erläuterung von wissenschaftlichen Hintergründen. Zudem werden mit dieser Methode Schlussfolgerungen bekräftigt. Zum anderen werden mithilfe von früheren Veröffentlichungen andere Menschen auf zukünftige, eigene Arbeiten vorbereitet. Sowie werden eigene Ideen in Bezug auf die Bachelorarbeit bzw. Masterarbeit die ihren Ursprung in vorhergehenden Publikationen haben, genauer beleuchtet. 

Im Bereich wissenschaftliches Arbeiten haben sich sogar große Agenturen gebildet, die sich darauf spezialisiert haben. Gegen ein gewisses Entgelt hast du die Möglichkeit, eine wissenschaftliche Arbeit in Auftrag zu geben, die dann von einem professionellen Ghostwriter geschrieben wird. Dies steht dir natürlich zur Verfügung. Falls du eine Arbeit nur korrigieren lassen möchtest, kannst du einen Lektor in Anspruch nehmen. Eine richtige Zitierweise ist also ein notwendiger Aspekt, um die Bachelorarbeit mit bestmöglichem Ergebnis zu bestehen. Wie genau dies geschieht, erfährst du in diesem Ratgeber.

Verwendung der Abbildungen in einer wissenschaftlichen Arbeit

Die Abbildungen dienen als grafische Unterstützung. Sie sind alleinstehend wenig einen Sinn und sollten daher nicht zu Beginn eines Kapitels platziert werden.

An diese wissenschaftlichen Kriterien solltest du dich halten, wenn du Abbildungen in deiner Arbeit verwendest:
  • Du hast das Urheberrecht zur Nutzung.
  • Du zitierst fremde Darstellungen.
  • Du formulierst einen Einleitungstext zum Bild.
  • Du setzt die Abbildung nach einer Kapitelüberschrift.
  • Informationen und Daten aus Abbildungen sind im Text vorhanden.


Abbildungen richtig zitieren

Die Kategorisierung von Quellen erfolgt in Print- und Online-Quellen. Zu Ersterem gehören beispielsweise Bücher, Sammelbände, Zeitschriften und bereits publizierte wissenschaftliche Arbeiten. Online-Quellen sind Portale aus dem Internet wie Wikipedia, YouTube und Statistiken. Jede Quelle, die nicht vermerkt wurde, ist damit unzulässig. Damit dies auch wirklich ordnungsgemäß ausgeführt wird, sind zwei essenzielle Schritte notwendig:
  1. zitierter oder paraphrasierter Kurzverweis an der Textstelle
  2. Literaturverzeichnis mit kompletter Angabe aller Quellen in alphabetischer Reihenfolge
Um Abbildung in einem wissenschaftlichen Artikel zu zitieren, benötigst du vier Elemente:
  • Quellenangabe direkt unter der Abbildung
  • Quellenangabe im Literaturverzeichnis
  • Verweis auf die Abbildung im Text
  • Abbildungsverzeichnis
Die Quelle wird unmittelbar nach der Beschreibung zitiert. Diese Quellenangabe besteht aus dem Autor, dem Jahr und der Seitenzahl. Du hast die Wahl zwischen 3 verschiedenen Zitierweisen: Dabei gehören die beiden erstgenannten Methoden zur amerikanischen Zitierweise. Die deutsche Zitierweise erfolgt ausschließlich über Fußnoten.  

Beispiel: Abbildung im Text zitieren 
Abbildung 2: Schichtenarchitektur (Steiger, 2020, S. 32)

Die Schichtenarchitektur (siehe Abbildung 2) ist ein häufig angewandtes Strukturierungsprinzip…

Zusätzlich zu den Angaben direkt unter der Abbildung im Text stehen die Abbildungen mit vollständiger Quellenangabe im Literaturverzeichnis.
Im Prinzip gelten die gleichen Regeln wie beim Zitieren von Literaturquellen:
  • Autor
  • Datum
  • Titel
  • Jahr und Nummer
  • Seite
  • URL oder DOI
Beispiel: Abbildung im Literaturverzeichnis zitieren 

Steiger, D. (2020). Abbildungen richtig zitieren: Eine Anleitung. Hamburg, Deutschland.


Formale Anforderungen

Die wichtigsten Kriterien bei der Erstellung einer Bachelorarbeit sind der geschriebene Text, das Layout, der Aufbau sowie das Inhaltsverzeichnis. Natürlich sind bei diesen Faktoren Abweichungen möglich, die je nach Universität mehr oder weniger stark variieren können. Master- und Doktorarbeiten werden nach demselben Prinzip angefertigt.

Für den Aufbau vorgegeben sind das Deckblatt, das Inhaltsverzeichnis, die Einleitung, der Hauptteil, der Schluss (bzw. Fazit) sowie das Literaturverzeichnis. Ganz am Ende muss zudem eine eidesstattliche Erklärung abgegeben werden. 

Ebenso je nach den Anforderungen der Universität können deine Abbildungen in deiner Forschungsarbeit linksbündig oder zentriert sein. Alle Abbildungen sollen auch in einem ähnlichen Stil formatiert werden. In jedem Fall musst du folgendes angeben:
  1. Nummerierung
  2. Titel 
  3. Erläuterung (wenn nötig)

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Abbildungs- oder Darstellungsverzeichnis in einer Hausarbeit, Bachelorarbeit und Masterarbeit

Die grafischen Darstellungen wie Bildern, Fotografien, Zeichnungen und Diagramme werden in einem sogenannten Abbildungsverzeichnis aufgelistet. Dieses wird zwischem dem Inhaltsverzeichnis und der Einleitung eingebaut. So hat jeder Leser eine sehr gute Übersicht über alle Grafiken und findet Diese schnell wieder. Ein Abbildungsverzeichnis ist zudem erst Pflicht ab einer gewissen Anzahl an bildlichen Darstellungen, die von der jeweiligen Hochschule festgelegt wird. 

Nummeriert werden Abbildungen mit einem Kürzel. Dabei fängst du mit „Abb. 1“ an. Dazu gehörend sind noch Titel der Grafik und die Seitennummer. Ein Abbildungsverzeichnis lässt sich auch hervorragend mit herkömmlichen Textprogrammen wie Microsoft Word erstellen. Ein Darstellungsverzeichnis ist auf ähnliche Weise aufgebaut. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass bei Ersterem nur Tabellen zusammengefasst werden. Die Nummerierung erfolgt mit Dar. 1, Dar. 2……

Beispiel eines Abbildungsverzeichnisses in Word:


Abbildungen zitieren: Tipps

Die Kennzeichnung von Abbildungen erfolgt durch eine fortlaufende Nummerierung (Dar. 1 oder Abb. 1), einem Titel und die Angabe der jeweiligen Quelle direkt unter der Grafik. Die Quellenangabe setzt sich folgendermaßen zusammen: 

  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr 
  • Zitatstelle

Eine Automatisierung der Verzeichnisse, wie z. B. eine Verweisfunktion in Microsoft Word, nimmt dir zusätzliche Arbeit ab und minimiert eventuelle Fehlerquellen. Auf jegliche Abbildungen und Tabellen ist im Text, unter anderem durch Verweise, ständig einzugehen. An dieser Stelle sind auch Vergleiche (vgl.) und Anlehnungen möglich. Aber auch Diskussionen und tiefgründige Ausführungen zu einer Grafik bzw. einer Tabelle werden oft geschätzt. 

Das richtige Zitieren im Fließtext erfordert viel Übung und Konzentration. Es wird unterschieden zwischen methodischen, formalen, evolutionären, begrifflichen, notwendigen, alternativen, zustimmenden und ablehnenden Zitaten. Falls du dir also nach wie vor unsicher bist, bist du bei einem Ghostwriter an der richtigen Adresse. 

Fazit

Viele Studierende verzweifeln regelrecht beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit. So wird die Ausarbeitung außerdem in vielen Fällen nur wenige Wochen vorher begonnen. Somit sind gravierende Fehler zum Teil vorprogrammiert. Die Resultate sind eine schlechte Note und im schlimmsten Fall, das Nichtbestehen der Arbeit. Doch dies muss nicht sein! Es gibt sehr viele Wege, ein Worst-Case-Szenario abzuwenden und das Studium erfolgreich abzuschließen. Eine Bachelorarbeit ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Daher ist es umso wichtiger, sich mit den verschiedenen Zitiermethoden und Quellenangaben zu beschäftigen. Wenn du dies jedoch einmal beherrschst, sind Bilder eine wertvolle Ergänzung.