Masterarbeit: Wie eine Einleitung zu gestalten ist

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Masterarbeit: Wie eine Einleitung zu gestalten ist

Am Ende eines Studiums findet der krönende Abschluss statt, der da heißt: die Masterarbeit beziehungsweise Masterthesis. Es werden in vielen Studiengängen unterschiedliche Inhalte gefordert, die so variieren wie die Studiengänge selbst. Es ist eine intellektuell herausfordernde Aufgabe, die Inhalte in einer Einleitung richtig aufzuarbeiten. Meistens reicht die vorgesehene Abgabezeit nicht dafür aus. Es ist oftmals schon besser, sich im Vorfeld um das Thema Gedanken zu machen und eine erste Literaturrecherche durchzuführen.

Als erstes steht auch die Einleitung der Masterarbeit an. Sie steht gleich nach dem Titel und einem möglichen Vorwort. In der Regel soll sie eine Länge von einer Seite haben. Da sie vor der Ausarbeitung und der Ergebnisse aus dem Hauptteil liegt, sollte sie im Futur (Zukunft geschrieben sein). Zum Beispiel: Es wird untersucht, dass…

Falls es dennoch schwierig ist, die Arbeit in vorgegebener Zeit fertigzustellen, ist kein seltenes Problem für viele Studenten. Das liegt daran, dass beim Schreiben der Umfang sich erweitert, die Art und Weise des wissenschaftlichen Schreibens unbekannt ist und sogar noch Prüfungsdruck hinzukommen. Es gibt jedoch externe Hilfen, die hinzugezogen werden können. Sie heißen Ghostwriter, die beim Schreiben und somit beim Fertigstellen der Einleitung oder sogar der gesamten Arbeit helfen können. Wenn es nur bei der Einleitung bleibt, sind die Ausführungen für ihn schnell umgesetzt.


Was die Einleitung einer Masterarbeit alles beinhaltet


Die Einleitung ist ein wichtiger Teil einer Masterarbeit. Sie soll auf den Inhalt der zu erarbeitender Arbeit hinleiten und Interesse wecken. Die Zielsetzung ist es zugleich, nicht den gesamten Inhalt vorwegzunehmen, welcher dann im Hauptteil zu erwarten ist. Sie ist nicht zu unterschätzen, da viele Prüfer es sich zu eigen machen, zuerst die Einleitung und sofort danach das Fazit zu lesen, bevor sie überhaupt an den Hauptteil herangehen. Das soll dem Prüfer und Betreuer schließlich zeigen, ob der Student alle Bestandteile der Einleitung abgearbeitet hat. 

Es folgen deswegen die Themen als Tipp, die in eine Einleitung gehören:

•    Fragestellung und dahinterliegende Forschungsfrage: Zunächst wird die Fragestellung hinter der Masterarbeit erläutert.
•    Relevanz: Die Relevanz der Thematik soll dem Leser nähergebracht werden.
•    Aufbau: der Aufbau der Arbeit soll erklärt werden.
•    Inhalt: Die Inhalte sind eng mit dem Aufbau verknüpft und sollen andeuten, wie wissenschaftlich argumentiert wird.
•    Zu erwartendes Ergebnis. Dies sollte zumindest deutlich aber auch vorsichtig angedeutet werden, um es mit der Masterarbeit zu bestätigen oder zu widerlegen.
•    Länge: Eine gewisse Länge ist einzuhalten.

Weiter werden diese Punkte beispielhaft und näher erklärend aufgezeigt. Dies kann Ideen und den Rahmen vorgeben, den die Einleitung schließlich brauchen wird.

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Die Details, wie die Inhalte umzusetzen sind


Zweifelsohne ist die Einleitung der eigentliche Einstieg in die Thematik. Sie muss die Struktur bereits gedanklich verfolgen, die der Hauptteil schließlich haben wird. Nachstehend folgen weitere Details dazu:

a.    Fragestellung, Zweck und Relevanz:
Bezüglich der Fragestellung soll schließlich der Zweck erörtert werden. Warum beschäftigt sich der Student mit dieser Fragestellung? Zum Beispiel soll Masterarbeit das Wohlbefinden eines sicheren und aktivierenden Wohnraums auf die dortigen Anwohner untersuchen. Die Relevanz könnte sein, dass weniger soziale und psychologische Hilfen für diese Bewohner benötigt werden. 

Beispiel:

Mit der vorliegenden Masterarbeit soll ... untersucht werden.

Das Ziel dieser Masterarbeit ist ...

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung ..., um umfangreiche Kenntnisse zu Thema ... zu erlangen.

b.    Aufbau und Inhalt:
So wie der Hauptteil aufgebaut sein wird, so muss bereits die Einleitung sich an ihm entlanghangeln. Das bedeutet, dass die Gliederung schließlich kurz widergespiegelt wird, ohne sie erschöpfend durchzugehen. Die Gliederung ist schließlich ein Fenster zum Argumentationsstrang der Hauptthese. Der Inhalt ist schließlich in der Form zu beleuchten, welche Problemstellung sich auftut und welche Untersuchungsthesen einfließen. Dahinter steckt schließlich: Wie kann ich mit welchen belegbaren Thesen und Argumenten zu einem wissenschaftlich objektiven Ergebnis kommen?

Beispiel:

Der Aufbau der Arbeit versucht umfassend im ersten Kapitel nicht nur ... aufzudecken, sondern ebenso im zweiten Kapitel ... .

Im ersten Kapitel wird … dargelegt.

Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit….

Anschließend wird diskutiert, dass….


c.    Zu erwartendes Ergebnis:
Wie aus dem letzten Punkt deutlich wird, ist das Hauptergebnis, welches aus der Untersuchung erwartet wird, anzusprechen. Denn das wird der Prüfer sowie die anderen Leser wissen wollen. Deswegen darf dies deutlich hervorgehoben werden, wie zum Beispiel:

Beispiel:
Am Ende der Untersuchung müsste zu erwarten sein, dass ... .

Einleitung Beispiel für die Masterarbeit:

Für ein heutiges Unternehmen ist es nicht mehr ausreichend, sich auf grobe Unternehmenszahlen wie Rendite, Gewinn, Deckungsbeitrag, Marktanteile und dergleichen zu verlassen. Es gehören auch weiche Faktoren wie die Mitarbeiterzufriedenheit hinzu. Viele Unternehmer mögen bereits bejahen, dass sie einen wesentlichen Teil zum Unternehmenserfolg beiträgt. Um dies allerdings wissenschaftlich zu fundieren und somit zu bestätigen, wird sich die Masterarbeit beschäftigen. Diese herauszufindende Korrelation und somit Erkenntnis sind deswegen wichtig, damit Unternehmen an der Mitarbeiterzufriedenheit in einem nötigen Maße arbeiten. Wird dieser Zusammenhang bestätigt, wird deutlich, dass sie nicht nur einem bloßen sozialen Engagement dient. Sie ist dann sogar ein wirtschaftlicher Selbstzweck, damit Unternehmen ihren Erfolg maximieren.

Das Vorgehen der Masterarbeit wird als erstes eine Einführung in das Thema fokussieren, um aufzuzeigen, wie Unternehmen auf unterschiedlichste Weise bis zum heutigen Stand die Mitarbeiter zufriedener machen möchten. Dabei wird dargelegt, welche Aktionen sie mit welchem Ziel und offensichtlichem Ergebnis vollziehen.

Um die Hauptthese zu bestätigen, wird in Kapitel 2 eine Literaturrecherche zu wissenschaftlichen Untersuchungen und Forschungen zu dem Thema vollzogen. Dabei fließen unterschiedliche Ansätze ein, um unterschiedliche Erklärungsgrößen herauszuarbeiten und einen breiten Überblick der aktuellen Ergebnisse zu liefern.

Im anschließenden Kapitel 3 wird eine Umfrage unter Unternehmen einfließen, die bereits vor der Erstellung der Masterarbeit in ihrem Auftrag durchgeführt wurde. Dessen Inhalt wird kurz dargestellt. Die Ergebnisse der Aussagen werden mit der Korrelationsmethode ausgewertet, um die Bedingungen zueinander zu belegen oder gar zu widerlegen. Zusätzlich werden diese mit anderen bisher durchgeführten Befragungen mit ähnlichen Fragestellungen verglichen, um die Ergebnisse zu sowie die Methode zu belegen und auch den allgemeinen Wahrheitsgehalt zu prüfen. Die möglichen Probleme und Unzulänglichkeiten der eigenen und anderen Befragungen werden ebenso beleuchtet.

Eine abschließende Ergebnisanalyse am Schluss soll daraus Handlungsanweisungen für Unternehmen formulieren. Die Unternehmen werden für sich entdecken können, welcher Zusammenhang wirklich zwischen dem Unternehmenserfolg und der Mitarbeiterzufriedenheit besteht sowie welche Maßnahmen sich bereits als wirkungsvollsten zeigten.
 

 

Was aus der Einleitung weggelassen werden sollte


Nicht alles ist für die Einleitung relevant. Sie verschafft dem Leser einen Überblick. Deswegen braucht sie noch nicht die erwähnten Thesen mit einem Zitat stützen. Das hindert nur den Lesefluss und gehört deutlich in den Hauptteil, bei dem die wissenschaftliche Methodik zu Grunde liegt und in eine tiefere Diskussion einsteigt. Um einen kurzen Einblick zu bekommen, was nicht hineingehört, helfen die nachstehenden Punkte:

•    Keine unbelegbaren Behauptungen aufstellen, denn das ist unwissenschaftlich.
•    Keine Superlative nutzen, denn das gehört ebenso nicht in solch eine Beschreibung.
•    Unausgewogene Formulierungen und Betrachtungsweisen sollten nicht in eine Einleitung.
•    Es brauchen und sollten keine Zitate hinein.
•    Große Details zur Argumentationskette und wissenschaftliche Beweise sollten noch nicht in der Einleitung verpulvert werden.
•    Niemals die Ich-Form verwenden. Höchstens und nur wenn unbedingt notwendig: …der Autor ist der Meinung, dass…
 

Fazit

 

Aus dem oben angeführten Punkten ist zu erahnen, dass die Einleitung erst wirklich nach der Fertigstellung des Hauptteils und des Fazits beendet werden kann. Denn mit dem Schreiben und Argumentieren können andere Schwerpunkte hinzukommen, die erneut aufgeführt werden müssen.

Eine nachstehende Checkliste kann als Tipp helfen, damit die Einleitung in diesem Sinne gelingen wird. Diese sieht wie folgt aus:

yes  Wird die Fragestellung und Relevanz gut erklärt und somit das Ziel der Arbeit aufgedeckt?
yes  Sind der Aufbau und Inhalt kurz und zusammenfassend dargestellt?
yes   Wird die Vorgehensweise und die Methode dargelegt?
yes   Welches Hauptergebnis ist zu erwarten, welches ich erwähnen muss? 
yes   Ist die Länge eingehalten und es werden keine Seiten daraus?
yes   Stimmt die Einleitung mit dem Fazit überein?
yes   Habe ich ein eigenes und auch fremdes Lektorat durchgeführt, um Fehler zu beheben?
yes  Falls ich eine Blockade bekomme, habe ich die Hinzunahme eines Ghostwriters in Betracht gezogen und einen Kontakt parat, selbst wenn es nur für die Einleitung sei?


Werden diese Punkte möglichst vollständig eingehalten, ist ein gutes Ergebnis und somit Note der wissenschaftlichen Arbeit zu erwarten!